
Der Vater von Herrn Kuhl (* 1940), wurde 1948 von der britischen Militärregierung wegen seiner Taten als Gestapo-Offizier und SS-Obersturmbannführer zum Tod verurteilt und hingerichtet. Herr Kuhl hat sich intensiv mit seinem Vater auseinander gesetzt. Er engagiert sich in der internationalen Organisation To Reflect and Trust, die Begegnungen zwischen "Täter-" und "Opferkindern" veranstaltet.
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Angela Rauscher (* 1950) und Michael Popp (* 1942) machten beide spezifische Gewalt- oder Unrechtserfahrungen in der Demokratie. Der eine erlebte als Leiter des selbstverwalteten Jugendzentrums KOMM dort 1981 die widerrechtlichen Massenverhaftungen von Jugendlichen mit. Frau Rauscher wiederum wollte man - aus unklaren politischen Gründen - den Eintritt als Lehrerin in den Staatsdienst zunächst verwehren. Beide reflektierten auf dem Erinnerungsparlament über diese Erfahrungen und über den Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit seit den Fünfzigerjahren.
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Erich Schneeberger (* 1950) entstammt einer "traumatisierten Familie": Beide Eltern überlebten den Versuch der Nationalsozialisten, Sinti und Roma zu "vernichten" mit schweren seelischen Wunden. Heute engagiert sich Herr Schneeberger im Verband Deutscher Sinti und Roma als Vorsitzender des Landesverbands Bayern für die Rechte seiner Bevölkerungsgruppe als vollberechtigter und anerkannter Teil der deutschen Gesellschaft.
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Leibl Rosenberg beschreibt sich als "bayerischen Juden". Im Stadtarchiv Nürnberg u. a. für die Katalogisierung des Stürmer-Archivs zuständig, setzt er sich für die Wahrnehmung und Anerkennung deutsch-jüdischer Realität in der deutschen Gesellschaft ein.
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